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Schlauchbeutelfolien werden auf Schlauchbeutelmaschinen verarbeitet. Im Gegensatz zu Tiefziehmaschinen und Schalenverschließautomaten wird für die Produktverpackung nur eine Folie benötigt.

Die Schlauchbeutelfolie legt sich während des Verpackungsprozesses um das Produkt herum und wird auf der Rückseite sowie an den beiden Enden verschweißt und abgeschnitten. Man unterscheidet Schlauchbeutelfolien für horizontales (z.B. Schnittkäse, Blockkäse, Aufschnittwurst) und vertikales (z.B. Reibekäse, Mozzarella) Abpacken.

Während bei einer Schlauchbeutelfolie für horizontales Abpacken in der Regel Standard PE-Typen als Siegelmedium (meist PE) genügen, muss bei vertikalem Abpacken unbedingt auf einen guten Hot-Tack des Siegelmediums geachtet werden. Nur so ist gewährleistet, dass der in der Maschine vertikal stehende Schlauchbeutel unmittelbar nach Bildung der Boden-Siegelnaht mit zum Teil schweren, schüttbaren Füllgütern (teils auch Flüssigkeiten wie bei Mozzarella) belastet werden kann.

Insbesondere bei horizontalen Schlauchbeutelverpackungen für Aufschnittwurst kann ein Tray in die wiederverschließbare Schlauchbeutelverpackung eingelegt werden, auf das die Wurst gelegt wird.

Die Schlauchbeutelfolie ist eine Verbundfolie. Bestehend aus einer Siegelschicht und einer den Anforderungen (Barriere, Steifigkeit, Bedruckbarkeit) entsprechenden Trägerschicht wird Sie als Rollenware geliefert. Verbesserungen der Einsatzmaterialien (insbesondere der Siegelmedien) brachten in den vergangenen Jahres deutliche Dickenreduzierungen mit sich.

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» Schlauchbeutelmaschine: "Öffnen" und "Schließen" einer wiederverschließbaren Verpackung
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